
Lidl ließ seine Mitarbeiter widerrechtlich überwachen
Die Liste der Repressionen der Discounterkette [extern] Lidl gegen ihre Mitarbeiter umfasst systematischen Arbeitsdruck, unbezahlte Mehrarbeit, lange Arbeitszeiten, ungerechtfertigte Entlassungen, Kreuzverhöre, Mobbing, extrem gewerkschaftsfeindliches Verhalten sowie die Überwachung und Ausspionierung des Personals. In welch grotesken Ausmaßen das Unternehmen seine Angestellten durch Privatdetektive hat Bespitzeln lassen, wird nun durch einen Bericht des [extern] Stern offenbar, der morgen erscheinen soll. Nach Aussage des Nachrichtenmagazins wurden diesem mehre hundert Seiten aus Überwachungsprotokollen zugespielt.
Schwarzbuch Lidl
Im Visier der Lidl-StasiTP: Arbeiten wie im Big-Brother-Camp
stern.de
Spiegel: Lidl ließ Mitarbeiter systematisch bespitzeln
Mitarbeiter-Bespitzelung bei Lidl sorgt weiter für Empörung
Ver.di berichtet von Lochwand-Spähattacken bei Schlecker
Wie schlimm sind die Arbeitsbedingungen in deutschen Supermärkten wirklich? Nach Lidl erhebt die Gewerkschaft Ver.di Spähvorwürfe jetzt auch gegen die Drogeriekette Schlecker, spricht von einem "Klima der Angst" bei vielen Discountern. SPD und Union rufen die Verbraucher zum Handeln auf.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,544242,00.html
Britische Firmen bespitzeln flächendeckend Angestellte
E-Mails, MySpace, eBay: Wer in England im Büro online geht, wird laut einer aktuellen Erhebung mit großer Wahrscheinlichkeit bespitzelt. Auch in Deutschland wäre eine derartige Überwachung möglich, mahnen Rechtsexperten.
http://www.spiegel.de/netzwelt/tech/0,1518,544230,00.html
"Lidl muss die Verantwortlichen austauschen – nur das wirkt"
"Eine Schweinerei, dumm und schlechtes Management": Der Discounter-Kenner Dieter Brandes verurteilt die Methoden, mit denen Lidl seine Mitarbeiter bespitzelte. Im SPIEGEL-ONLINE-Interview spricht er über verwerfliche - und vorbildliche - Praktiken bei Aldi, Lidl, Schlecker & Co.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,544451,00.html
Lidl demontiert seine Überwachungskameras
Erst entschuldigte man sich nur, nun soll gehandelt werden: Lidl stellt die umstrittene Video-Überwachung in seinen Filialen ein. Erste Kameras seien schon abgebaut worden, heißt es. Lidl will die Verkaufsräume aber auch künftig überwachen - nur auf neue Weise.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,545455,00.html
Aldi soll Gewerkschaft unterstützt haben
Ein neuer Fall von Einflussnahme auf Arbeitnehmer-Organisationen? Nach einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" soll die Supermarktkette Aldi der Gewerkschaft AUB einen Mitarbeiter zur Schulung von Betriebsräten finanziert haben.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,545698,00.html
Wenn der Chef James Bond spielt
Die heimliche Überwachung der Mitarbeiter bei Lidl hat einen Skandal ausgelöst - dabei kontrollieren Vorgesetzte bereits bei mehr als jedem dritten Arbeitnehmer unbemerkt den Computer. Auch versteckte Minikameras im Großraumbüro sind keine Seltenheit mehr.http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,545862,00.html
Café-Kette Balzac filmte rechtswidrig Kunden
Peinlicher Rückzieher: Die Kaffeehauskette Balzac baut nach SPIEGEL-Informationen die Kameras in ihren bundesweit 35 Filialen ab. Ein Gericht hatte die bisher praktizierte Überwachung von Kunden als rechtswidrig verurteilt.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,546993,00.htmlNur Öffentlichkeit schützt vor schnüffelnden Chefs
Dürfen Chefs ihre Angestellten heimlich überwachen? Die Antwort darauf, sagen Experten des DGB, sei eine Art Jein: Eigentlich gibt es schützende Gesetze, darin aber genügend Löcher, es doch möglich zu machen. Nach Lidl, Plus und Co. sei nun der Gesetzgeber gefragt, endlich Klarheit zu schaffen.
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,547136,00.html
Chefs spionieren Mitarbeiter deutschlandweit aus
Lidl ist überall: Viel mehr Unternehmen als bislang bekannt bespitzeln ihre Mitarbeiter systematisch. Notiert werden Liebeskummer, arbeitslose Verwandte oder Krankheiten von Ehepartnern. Betroffen sind laut "Stern" selbst Konzerne wie Daimler.
http://www.blogger.com/post-edit.g?blogID=8568377605544910424&postID=6686069357833377522
LIDL-CHEF GEHRIG BEI KERNER
Keine Shakehands mit Herrn Dings
Lidl macht mobil: Mit einer Interview-Offensive will der Discounter sein Schmuddel-Image loswerden, den Überwachungsskandal vergessen machen. Bei TV-Talker Kerner ging das nach hinten los – Aufsichtsratschef Gehrig zeigte sich selbstgerecht, arrogant, uneinsichtig.http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,551880,00.html
KONZERNSICHERHEIT - Wie deutsche Unternehmen ihre Mitarbeiter überwachen
Detektive, IT-Experten, Sicherheitsmanager: Deutsche Konzerne beschäftigen Hunderte Mitarbeiter, um zu verhindern, dass Informationen unkontrolliert an die Öffentlichkeit gelangen. Viele arbeiten dabei nicht nur mit legalen Mitteln - wie die Spitzelaffäre bei der Telekom zeigt.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,555503,00.html
Der lautlose Transfer der DDR-Spione
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,557609,00.html
Das Handwerk haben sie bei der Stasi gelernt, nach dem Mauerfall wurden sie arbeitslos. Zehntausende Ex-DDR-Spione fanden in der neuen Republik Arbeit: als Privatdetektive, Polizisten oder Spitzel. Im Dienst der Telekom und der Großkonzerne Allianz und Rewe, wie DER SPIEGEL berichtet.
ANGRIFF AUF KUNDENDATEN - Auch Lufthansa spähte Journalisten aus
Auch die Deutsche Lufthansa ist offenbar nicht zimperlich, wenn es darum geht, Presse-Informanten in den eigenen Reihen zu enttarnen. In einem Fall nutzte sie Informationen über Passagiere - die noch weniger geschützt sind als Telefondaten.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,558309,00.html
2 Kommentare:
30. März 2008 12:19
Bei LIDL jammern sie alle, bei der VDS nicht...
blackacidevil (151 Beiträge seit 05.12.03)
Das regt mich ehrlih gesagt ein bisschen auf. Bei der LIDL geschichte
drehen sie alle durch, die Medien stürzen sich drauf, wie die Geier.
Aber wenn das Surf-, E-Mail- und Telefonverhalten von 80 Millionen
Menschen grundlos protokolliert werden soll, scheint es keinen zu
interessieren.
Vielleicht will LIDL seine Mitarbeiter ja nur schützen, so wie der
Staat uns vor bösen Terroristen schützen will?!?!
Man kann bald wirklich nicht mehr vor die Tür, ins Netz oder ans
Telefon gehen...
Wieso neue Gesetze?
2007Twister2007
(mehr als 1000 Beiträge seit 02.09.07)
Der Arbeitnehmerschutz (auch der Datenschutz) ist bereits geregelt,
insofern bedarf es keiner neuen Gesetze.
Auch ein Boykott LIDLs mag sich momentan für das ein oder andere
Gewissen zur Beruhigung eignen, doch letztendlich ist weder LIDL der
einzige, der den Mitarbeiterschutz missachtet noch ist letzen Endes
den Menschen, die bei solchen Läden arbeiten (müssen) damit geholfen,
dass sie dann dank Umsatzrückgang vor die Tür gesetzt werden.
Hohe Geldbussen sind letzten Endes möglicherweise ein guter Ansatz,
noch sinnvoller wäre es aber, jedem ein menschenwürdiges
Grundeinkommen zu geben, so dass niemand gezwungen wäre, unter
menschenunwürdigen Umständen zu arbeiten sondern tatsächlich eine
Wahl hätte ob er dies hinnimmt oder nicht bzw. ob er dies publik
macht oder nicht da eine Kündigung für ihn nicht automatisch bedeuten
würde, dass er zunächst fast alle Ersparnisse aufbrauchen muss bevor
er dann dank der Gesetzgebung der letzten Jahre mit einem Geldbetrag
auskommen muss, der nicht nur für ein menschenwürdiges Leben samt
Teilnahme am kulturellen Leben usw. usf. nicht ausreicht sondern
vielmehr auch noch den offiziellen Verzicht auf etliche Rechte wie
Freizügigkeit, Datenschutz etc. bedeutet.
Solange aber jeder gezwungen wird, jeden "zumutbaren Job" anzunehmen,
so er nicht völlig ohne Geld dastehen will (und es ist ja durchaus
möglich, mittlerweile auch die Miete KV etc. einzustellen, so der
Sachbearbeiter dies will und begründet) - solange ist die Empörung
mancher Politiker ob der schlimmen Arbeitsbedingungen etc. reine
Heuchelei und reiner Populismus, wie ich finde.
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