Berlin - Der Mittelstand wird immer dünner - die Kluft zwischen Arm und Reich immer größer. So lassen sich die Ergebnisse einer neuen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin zusammenfassen. Demnach vergrößerte sich der Anteil der Menschen, die mehr als 200 Prozent des Durchschnittseinkommens beziehen, von 6,4 Prozent im Jahr 1996 auf 9,2 Prozent im Jahr 2006. Ebenso deutlich stieg die Zahl der Armen in den vergangenen zehn Jahren: 1996 hatten 7,3 Prozent der Bevölkerung weniger als 50 Prozent des Durchschnittseinkommens zum Leben. 2006 betrug dieser Anteil schon 11,4 Prozent.
Der DIW-Experte Markus Grabka sagte der Nachrichtenagentur AP dazu: 'Die Daten der letzten fast 25 Jahre belegen ganz eindeutig, dass die Ungleich
SPIEGEL ONLINE - Druckversion - DIW-Studie: Kluft zwischen Arm und Reich immer größer - Wirtschaft
Weltbank warnt vor Verarmung ganzer Landstriche
Die Kehrseite der Globalisierung wird immer deutlicher sichtbar: Selbst in Ländern, die ihre Bevölkerung ernähren könnten, leiden inzwischen viele an Hunger - weil die Gier der Industrienationen die Preise hochtreibt. Jetzt schlägt die Weltbank Alarm.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,546477,00.html
Die grenzenlose Wut der Hungernden
Weltweit hungern 850 Millionen Menschen. Ihre Verzweiflung löst Revolten in Nordafrika, Asien und Lateinamerika aus. Weltbank und Internationaler Währungsfonds warnen davor, dass regionale Mächte wie Ägypten kollabieren könnten, wenn die Lebensmittelpreise weiter drastisch steigen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,547187,00.html
Aldi und Co. tragen Mitschuld an Hungerlöhnen
Billige Ananas, preiswerte Bananen: Verbraucher können Südfrüchte zu Tiefstpreisen kaufen - weil deutsche Supermärkte ihre Marktmacht ausspielen und die Preise der Produzenten drücken. Laut einer Studie leiden darunter Kleinbauern und Arbeiter in Entwicklungsländern.
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